Gestern Abend ging das Volksfest in Gols zu Ende. Die Veranstalter sind zufrieden. Jetzt wird evaluiert.
Heuer wurde das Golser Volksfest zum ersten Mal nicht in alter Manier abgehalten. Sprich: 56 Mal waren Volksfest und Wirtschaftsmesse, sowie Kultursommer gleich lang.
Beim 57. Fest hatte man sich entschlossen zwar die zehn Tage zu feiern, die Wirtschaftsmesse und den Kultursommer aber nur vier Tage aufzusperren. Das war vielen Meldungen der Wirtschaftstreibenden geschuldet gewesen, dass zehn Tage Messe für die Betriebe zu lang seien.
Das Feedback nach den vier Tagen war auch fast durchwegs positiv: Die Wirtschaftstreibenden zeigten sich sowohl mit Länge, als auch mit Besucheranzahl zufrieden. Einziger Wunsch einiger Chefs: Statt vier Tage am Stück, jeweils das Wochenende für die Messe zu reservieren. Wie das im kommenden Jahr gehandhabt wird, muss jetzt nach dem Ende des Volksfestes besprochen werden. Denn wir wissen: Nach dem Volksfest, ist vor dem Volksfest!
Auch die Befürchtung vieler, dass ab Mittwoch weniger Gäste das Volksfest besuchen würden, weil nun keine Messe mehr zu besichtigen sei, war unbegründet.
Besucher stürmten Blasmusik & Malle-Stars
Die Organisatoren hatten das richtige Programm ausgewählt, um viele Musikfreunde zu locken. Am Mittwoch hieß das Motto „Blech & Wein“, was Blasmusikfreunde auf den Plan rief und am Donnerstag verwandelte sich das Weinzelt in eine Malle-Bühne.
Besonders stark war auch der Feiertag, mehr als 13.000 Gäste hatten vom Frühschoppen bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags ihren Spaß am Volksfestgelände.
„Mit 85.000 Besucherinnen und Besuchern dürfen wir heuer sogar ein leichtes Plus verzeichnen – das freut uns ganz besonders. Die Umstellung der Messe auf vier Tage wurde sehr positiv angenommen, und auch unsere Thementage wie der Blech-&-Wein-Tag und der Ballermann-Tag haben unter der Woche für starke Frequenz gesorgt. Besonders eindrucksvoll war der letzte Samstag mit einer Besucherspitze von 13.000 Gästen an nur einem Tag. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen gemeinsam mit uns in Gols gefeiert haben“, zeigte sich Bürgermeister Kilian Brandstätter mehr als zufrieden. Die genaue Besucherzahl wird Montag am späteren Vormittag bekanntgegeben.
Die Weinkrone wurde vergeben!
Wer hatte den besten Welschriesling im Weinzelt am Golser Volksfest? Diese Frage stellten Volksfest Organisatoren und „Krone“.
Mit dabei waren Markus und Daniel Fleischhacker aus Gols, deren Welschriesling heuer auch Volksfestwein war, Ramona und Johannes Kummer aus Mönchhof, Birgit und Robert Goldenits aus Tadten, Martin Mayer aus Halbturn und Andreas und Christine Glück vom Weingut zur Dankbarkeit aus Podersdorf am See. Sie ritterten um die Weinkrone, die heuer erstmals vergeben wurde. Abgestimmt werden konnte online und direkt vor Ort via QR-Code. 1073 Weinliebhaber stimmten mit.
Am letzten Tag des Volksfestes, am Sonntag wurde die Weinkrone dann im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Weinzelt gekürt. Eine besonders große Fangemeinde hatte der Welschriesling von Ramona und Johannes Kummer aus Mönchhof. Immerhin 564 Stimmen gingen an den edlen Tropfen der Kummers. Auf Platz Zwei landete der Volksfestwein von Markus und Daniel Fleischhacker.
Im Anschluss an die Verleihung wurde es noch einmal spannend: 157 von den Mitstimmenden hatten auch ihre Daten bekannt gegeben und waren so im Lostopf gelandet. Unter ihnen wurde ein Jahresvorrat Wein verlost. 30 Flaschen der fünf Weingütern gingen an den glücklichen Gewinner. Wir gratulieren!
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