Der Drohnendienst der Burgenländischen Feuerwehren liefert wertvolle Infos bei Einsätzen – gerade auch bei den jüngsten Flur- und Waldbränden. Diese wichtige Unterstützung wird immer intensiver genutzt.
Ob Waldbrand, Personensuche, Verkehrsunfall oder Naturkatastrophe: Für die Einsatzleitung ist ein rascher Überblick über die Lage entscheidend. Die Livebilder der Drohnen ermöglichen es, große oder schwer zugängliche Bereiche rasch zu überblicken. „Bei Bränden lässt sich erkennen, wie sich das Feuer ausbreitet, ob weitere Objekte gefährdet sind und wo Einsatzschwerpunkte gesetzt werden müssen“, betont das Landesfeuerwehrkommando Burgenland.
Besonders wertvoll ist die Wärmebildkamera. Sie hilft, Brandherde und Hotspots aufzuspüren und unterstützt bei der Suche nach vermissten Personen – etwa bei Nacht oder eingeschränkter Sicht. Bei Verkehrsunfällen liefert die Drohne zudem einen raschen Überblick über die Einsatzstelle.
Zwei Stützpunkte im Land
Im Burgenland ist der Drohnendienst auf zwei Stützpunkte verteilt: Rust betreut den Einsatzbereich Nord von Neusiedl bis Oberpullendorf, Pinkafeld den Einsatzbereich Süd von Oberwart bis Jennersdorf. Wie intensiv diese Unterstützung mittlerweile genutzt wird, zeigt die Einsatzbilanz: Heuer absolvierten die beiden Stützpunkte bereits 44 Einsätze. 2025 waren es im ganzen Jahr 54.
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