Gegen den WAC

Lustenaus Mader will mehr Mut zur Offensive sehen

Bundesliga
15.08.2026 13:25

Ein 1:1-Remis gegen die SV Ried und eine 1:2-Auswärtsniederlage beim GAK. Die bisherige Bilanz von Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau fällt gemischt aus. Um im Heimspiel am Samstag gegen den WAC (17) etwas Zählbares zu holen, braucht es definitiv eine Steigerung. Wo man dafür ansetzen muss, weiß man bei Grün-Weiß ganz genau.

Zum zehnten Mal treffen Austria Lustenau und der WAC im Rahmen der Bundesliga aufeinander. Kurios: während Lustenau in Wolfsberg in fünf Partien unbesiegt ist, gab es in den vier Heimbegegnungen bisher keinen Punkt.

Höchste Zeit also, an dieser Bilanz etwas zu ändern. Dazu braucht es aber auf jeden Fall eine Leistungssteigerung gegenüber dem 1:2 beim GAK. „Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft und haben vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach vorne waren wir aber zu harmlos und die Gegentore haben wir nicht gut genug verteidigt. Das müssen wir besser machen“, weiß Trainer Markus Mader, woran es gelegen ist. Eklatant war etwa die Lufthoheit der Grazer.

Selbstkritik nach Pleite
„Das war ganz weit weg von gut“, ist sich auch Matthias Maak, der sein 200. Bundesliga-Spiel bestreitet, bewusst. Mit Giacomo Vrioni, der in zwei Runden dreimal traf, haben die Gäste einen echten Knipser in ihren Reihen.

Polster brachte 25 Prozent des Austria-Budgets
Nach einer „Seuchensaison“, die beinahe im Abstieg geendet hätte, brachte Trainerfuchs Thomas Silberberger die Lavanttaler wieder in die Spur und führte das Team vom letzten Platz sogar noch ins Europacup-Playoff. Unter dem neuen Coach blieb der WAC in zehn Spielen sechsmal ohne Gegentor. Das zeigt, wie schwer der Abwehrriegel der Kärntner zu knacken ist.

Allerdings verließ unter der Woche mit Nikolas Polster, die Nummer eins im Tor den Verein. Der 24-Jährige wechselte zum niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen. Der WAC streifte dafür eine Ablösesumme von rund zwei Millionen Euro ein. Ein Viertel des Lustenauer Gesamtbudgets.

Was gegen den GAK gefehlt hat
Sportlich gesehen gehen die Lustenauer tendenziell als Außenseiter in diese Partie. Trainer Mader fordert im Spiel nach vorne deutlich mehr Mut. Ein Attribut, das dem Coach beim GAK gefehlt hat.

Antonio Verinac war einer der Lichtblicke bei den Lustenauern.
Antonio Verinac war einer der Lichtblicke bei den Lustenauern.(Bild: GEPA)

Schweizer brennt auf Startelf-Debüt
Gut möglich, dass ganz vorn Antonio Verinac sein Startelf-Debüt feiert. Der 1,93 Meter große Stürmer, der vom FC St. Gallen ausgeliehen wurde, und in Graz den Ausgleichstreffer einleitete, brennt auf einen Einsatz. „Wir wissen, dass ein guter Gegner auf uns wartet, aber wir sind bereit. Wir lernen aus den Fehlern, die wir gemacht haben, und nehmen gleichzeitig die Dinge mit, die schon gut funktioniert haben.“’

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