Staatsaffäre um Frauen

Jetzt Wende: Vermisste Israelinnen untergetaucht!

Wien
14.08.2026 18:10

Vor knapp einer Woche wurden eine 50-Jährige und deren Tochter (23) in Wien als abgängig gemeldet. Das Verschwinden der Frauen zieht – auch politisch – weite Kreise. 

Mit einem dramatischen Appell richtete sich vor wenigen Tagen sogar die israelische Botschaft an die Öffentlichkeit, um bei der Suche nach den beiden Frauen zu helfen. Ein durchaus offensiver und eher unüblicher Schritt. Wie die „Krone“ berichtete, stiegen Mutter und Tochter in einer Airbnb-Wohnung in Wien ab, seit vergangenen Freitag sind sie wie vom Erdboden verschluckt. Ihren gebuchten Flug zurück nach Tel Aviv ließen sie verstreichen.

Die Wiener Polizei bestätigte die Abgängigkeitsanzeige und suchte im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten nach den Frauen. So wurden etwa in Zusammenarbeit mit der Botschaft Spitalsauskünfte eingeholt und intern ermittelt. Für eine öffentliche Fahndung fehlte die Rechtsgrundlage, da es sich bei den beiden Vermissten um volljährige Personen handelte.

Die Vermisstenanzeige
Die Vermisstenanzeige(Bild: Vermisst)

Israelis berichten großflächig über Frauen
Auch israelische Medien berichteten großflächig über das Verschwinden der beiden Damen, doch damit ist jetzt offenbar Schluss. Der Fall artete nämlich zu einer Staatsaffäre aus, die bis in höchste politische Kreise Israels führt. Dort wurde nun sogar eine Nachrichtensperre verhängt.

Dem Vernehmen nach landeten zudem hochrangige Beamte sowie Mitglieder des israelischen Geheimdienstes in der Bundeshauptstadt, um der Damen habhaft zu werden. Denn: Mutter und Tochter dürften untergetaucht sein! Sie sollen Österreich bereits in Richtung Deutschland und von dort aus den Kontinent verlassen haben.

Nicht bestätigten Infos zufolge führte sie ihre Reise nach Südamerika. Und: Dem Vernehmen nach soll die 50-Jährige – offenbar eine Bankerin – in einen handfesten Finanzskandal verwickelt sein. Von Unterschlagung, Krida und Veruntreuung ist die Rede.

Ihr letztes Lebenszeichen stammt jedenfalls aus Wien, als sie von der Stadt schwärmten. Dann verliert sich ihre Spur ...

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