Das Niedrigwasser der Donau führte zuletzt zu einer historischen Entdeckung bei Ardagger im Bezirk Amstetten (Niederösterreich). Zwei Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg sind dort an die Oberfläche getreten.
Die Wracks sollen bereits seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahe Ardagger auf dem Flussgrund liegen. Das erklärte Rudolf Enengel vom Geschichtskreis Ardagger gegenüber dem ORF.
Schaulustige wollen Schiffe sehen
Wegen der anhaltend niedrigen Pegelstände hat die Schifffahrt auf der Donau derzeit mit Problemen zu kämpfen. Diese brachten jedoch auch den historischen Fund zutage: Im seichten Wasser sieht man die Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Die historische Entdeckung lockt derzeit viele Schaulustige an die Donau, wie die „NÖN“ berichteten.
Wracks sollen bleiben, wo sie sind
Versuche, die beiden Wracks zu bergen, gab es bereits – diese sind aber gescheitert. Obwohl die Überreste der Schiffe ein gewisses Risiko für die Schifffahrt darstellen, sei eine Bergung zu schwierig. Die Schiffswracks hätten sich nämlich mittlerweile tief ins Schotterbett eingegraben.
„Kein Grund zur Sorge“
Grund zur Sorge über etwaige verbliebene Munitionsteile besteht laut Bürgermeister Johannes Pressl nicht. Die Schiffe seien schon vor langer Zeit entschärft worden.
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