Otto Waalkes und Eva Hassmann gingen einst eine ungewöhnliche Ehe ein. Obwohl ihre Beziehung nach elf Jahren endete, blickt der Komiker ohne Groll auf diese gemeinsame Zeit zurück. Überraschend ist vor allem: Das spätere Scheitern kam für ihn keineswegs unerwartet.
Die Ehe des ostfriesischen Komikers und der Schauspielerin begann nach der Jahrtausendwende. Beide entschieden sich bewusst für ein unkonventionelles Beziehungsmodell: Sie führten eine offene Ehe und lebten zudem an unterschiedlichen Orten.
Was zunächst funktionierte, hatte langfristig jedoch keinen Bestand. 2011 folgte schließlich die Trennung.
Ehe-Aus keine große Überraschung
Für Waalkes selbst war das Ende der Beziehung keine große Überraschung. Rückblickend erklärte der „Ottifanten“-Erfinder gegenüber „Bild“, dass sich die spätere Entwicklung bereits sehr früh abgezeichnet habe. Das Ende habe sich „eigentlich schon nach der Hochzeit“ angedeutet. „Wir wussten beide, dass das nicht ewig dauern kann.“
Damit machte Otto deutlich, dass sich beide offenbar schon zu Beginn ihrer Ehe bewusst waren, dass ihre ungewöhnliche Verbindung möglicherweise keine lebenslange Partnerschaft sein würde.
„Wenn man so verliebt ist ...“
Trotzdem bereut der heute 78-Jährige den Schritt vor den Traualtar nicht. Im Gegenteil: Seine damaligen Gefühle waren für ihn Grund genug, die Ehe einzugehen. „Wenn man so verliebt war, hat man alles richtig gemacht“, sagte er rückblickend.
Verbitterung ist bei Otto deshalb nicht zu spüren. Vielmehr scheint sich das Verhältnis zwischen den ehemaligen Eheleuten nach der Trennung sogar positiv entwickelt zu haben. Aus der einstigen Partnerschaft entstand eine Freundschaft, die von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Über die heutige Verbindung zu Hassmann sagte der Entertainer einmal: „Es ist schöner als vorher.“
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