Alm-Drama im steirisch-kärntnerischen Zirbitzgebiet: Obwohl die Tiere durch einen Weidezaun gesichert waren, tötete ein Raubtier über ein Wochenende 31 Schafe. Ob ein Wolf für den Angriff verantwortlich ist, steht noch nicht fest.
Auf einer gut gesicherten Weide im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten hat ein Raubtier einen Zaun überwunden und mindestens 31 Tiere getötet – die Hälfte der Herde. Gesichert waren die Tiere mit einem Herdenschutzzaun. Dieser ist einen Meter hoch und hat vier stromführende Litzen.
Doppelte Katastrophe für Bauern
Neun Schafe sind zudem spurlos verschwunden. Für die Bauern eine Katastrophe: Weil die Tiere nun nicht mehr wie sonst die Flächen abgrasen und dadurch die Almen freihalten, wachsen die Wiesen zunehmend zu.
Tiere mussten von der Alm getrieben werden
Die verbliebenen Tiere mussten vorzeitig zurück ins Tal gebracht werden. Dort fressen sie nun das Futter, das eigentlich als Vorrat für den Winter eingeplant war. Aufgrund der Dürre ist dieses sowieso schon knapp, berichtete die „Kleine Zeitung“.
War Wolf schuld an Attacke?
Ob ein Wolf die Tiere gerissen hat, steht bislang nicht offiziell fest. Ein Rissbegutachter hat vor Ort DNA-Proben genommen, deren Auswertung derzeit läuft.
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