Salzburg-Talent Greta Spinn verletzte sich bereits im zweiten Saisonspiel schwer. Nach der Diagnose steht fest: Die Tirolerin wird im Herbst wohl kein Spiel mehr bestreiten können. Dennoch hatte sie Glück im Unglück.
„Ich hoffe, dass Gretas Verletzung nicht so schlimm ist“, sagte Salzburgs Frauentrainer Dusan Pavlovic nach dem zweiten Saisonspiel am Samstag gegen Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen. Offensivspielerin Spinn knöchelte in der 14. Minute bei einem Zweikampf um und musste danach sofort ausgewechselt werden. Der Schock bei den Mitspielerinnen war groß, ebenso die Befürchtungen eines schweren Knochenbruchs. Diese Angst wurde wie berichtet noch Samstagabend genommen. Nach der MRT-Untersuchung steht aber fest: Die Tirolerin fehlt den Bullen für eine sehr lange Zeit. Denn die 19-Jährige riss sich beide Außenbänder im Sprunggelenk. Die Herbstsaison für das ÖFB-Talent ist damit wohl gelaufen. Man kann dennoch von Glück im Unglück sprechen, denn es hätte nach den ersten Befürchtungen deutlich schlimmer kommen können.
Gerade in den kommenden Spielen hätte Pavlovic die Dienste von Spinn gut gebrauchen können. Denn nach den ersten beiden Saisonpartien gegen vermeintlich einfache Gegner warten jetzt alle drei Topteams der Vorsaison: Sonntag die Sturm Frauen, eine Woche darauf Austria Wien gefolgt von St. Pölten.
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