Eine große Suchaktion fand in der Nacht auf Mittwoch im Gaistal im Tiroler Wettersteingebirge statt. Ein 63-jähriger deutscher Wanderer hatte sich verirrt und war letztlich in unwegsames, gefährliches Gelände geraten. Nachdem der Vermieter des Mannes am Abend Alarm geschlagen hatte, konnte dieser mittels Drohne aufgespürt und gerettet werden.
Diesen Ausflug ins idyllische Gaistal in der Leutasch wird der 63-jährige Deutsche wohl nicht mehr so schnell vergessen. Der Urlauber war am Südwandsteig vom Steinernen Hüttl in Richtung Rotmoosalm in etwa 2000 Metern Höhe unterwegs. Anschließend wollte der Mann offenbar den Steig hinunter zum Parkplatz Salzbach nehmen.
Richtige Abzweigung verpasst
Doch der 63-Jährige dürfte die richtige Abzweigung verpasst haben. Als er dann plötzlich die Hämmermoosalm von oben erblickte, wusste er, dass er zu weit gegangen war. Doch anstatt umzudrehen, suchte sich der Deutsche einen anderen „Weg“. Entlang des Salzbachs ging er bergab – bis er irgendwann im unwegsamen Gelände nicht mehr weiter kam. Zuvor war er offenbar mehrmals gestürzt. Dabei zog er sich ein paar Schrammen zu.
Suchaktion um 21 Uhr gestartet
Am Abend schlug der Vermieter des 63-Jährigen Alarm. Der Deutsche konnte daraufhin auch telefonisch erreicht werden – und auf seine missliche Lage aufmerksam machen. Die Bergrettung Leutasch unter Einsatzleiter Michael Strigl leitete daraufhin gegen 21 Uhr einen Sucheinsatz in die Wege.
Auch eine Drohne kam dabei zum Einsatz. Und mit dieser konnte der verirrte Wanderer letztendlich dann auch lokalisiert und gerettet werden. Der Deutsche wurde von den Einsatzkräften schlussendlich geborgen und ins Tal gebracht. Gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet.
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