Die Schule beginnt bald wieder – das freut weder Kinder noch Eltern, denn sie müssen gleich mit hohen Kosten für Tasche, Stifte und Co. rechnen. Für das gesamte Jahr summieren sich die Ausgaben laut Studie auf gut 2200 Euro. Das ist für ärmere Familien kaum leistbar, warnte kürzlich die Diakonie. Sie fordert mehr finanzielle Unterstützung.
„100.000 Volksschulkinder und 85.000 Kinder in der Unterstufe leben in einkommensarmen Haushalten“, warnt der Sozialexperte der evangelischen Diakonie Österreich, Martin Schenk, vor schlechten Startbedingungen für viele Kinder am Schulanfang.

„Schultasche, Sportbeutel, Hefte, Stifte, Malfarben und Handarbeitskoffer – schon ein einfaches Startpaket für die Schule kann 100 bis 300 Euro kosten. Hinzu kommen noch zusätzliche Kosten. Je nach Schultyp und Schulstufe müssen zum Beispiel Kopierkosten, fachspezifisches Material, Projekt- und Wandertage sowie Elternvereinsbeiträge finanziert werden.“ All das macht laut letzter Schulkostenstudie insgesamt 2220 Euro Gesamtausgaben im Jahr aus.
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