Die Italienerin Sara Curtis hat am Mittwoch für den ersten Weltrekord der Langbahn-EM-Bewerbe von Paris gesorgt!
Die bis nächsten Mittwoch noch 19-Jährige unterbot über 50 m Rücken in 26,63 Sekunden die bisherige Bestmarke der Australierin Kaylee McKeown aus dem Oktober 2023 um 0,23 Sekunden. Den fünf Jahre alten Europarekord drückte Curtis gar um 47 Hundertstel. Ursprünglich hätte man an diesem Abend freilich eher in zwei anderen Bewerben mit einem Schwimm-Weltrekord geliebäugelt.
Liebmann verbesserte seinen eigenen Europarekord
David Popovici verfehlte die vor zwei Jahren bei Olympia in Paris vom Chinesen Pan Zhanle über 100 m gekraulten 46,40 um 0,16 Sekunden, der Rumäne holte aber seinen dritten Titel über diese Strecke in Folge. Der Ungar Hubert Kos wiederum war am Vortag im Semifinale über 200 m Rücken dem 17 Jahre alten Weltrekord des US-Amerikaners Aaron Peirsol von 1:51,92 Minuten auf 0,38 Sekunden nahegekommen, für Gold reichten ihm aber auch 1:53,08. Über 800 m Kraul verbesserte Johannes Liebmann in 7:37,59 seinen eigenen Europarekord, Sven Schwarz fixierte einen deutschen Doppelsieg.
Sjöström schloss zu Van Almsick auf
Schließlich feierte Ausnahmeathletin Sarah Sjöström in 25,05 Sekunden ihr schon sechstes Delfinsprint-Gold, ihr erstes hatte sie 2012 eingeheimst. Fünf Tage vor ihrem 33. Geburtstag krönte die Schwedin damit ihr Comeback, nachdem sie im Vorjahr unter dramatischen medizinischen Umständen ihren nun mit in Paris weilenden Sohn entbunden hatte. Sjöström schloss mit ihrem 18. Langbahn-EM-Gold – davon 16 auf Einzelstrecken – zu Rekord-Europameisterin Franziska van Almsick auf. Die Deutsche hatte davon elfmal mit einer Staffel gewonnen.
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