Gewitter mit Starkregen und Murenabgängen haben am Donnerstag im Bundesland Salzburg die Feuerwehren gefordert. Insgesamt wurden beim Landesfeuerwehrkommando 79 Einsätze von 32 Feuerwehren verzeichnet.
Am Donnerstagnachmittag gingen schwere Gewitter im Pinzgau und Pongau nieder. Am stärksten waren die Gemeinden Stuhlfelden, Uttendorf, Hollersbach und Saalfelden betroffen.
„Ich kann gerade nicht sprechen“, erreicht die „Krone“ Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer erschöpft am Freitagmorgen. In dem Ort trat der Tobersbach über die Ufer, das Wasser schoss durch einen Teil der Ortschaft und verlegte Straßen. Videos eines Anrainers zeigen das verheerende Ausmaß. Man sei vor allem mit über die Ufer getretenen Bächen und Becken konfrontiert gewesen, hieß es beim Landesfeuerwehrkommando.
Murenabgänge, Wassermassen
Im Gasteinertal kam es durch die Gewitter zu zwei Murenabgängen in Dorfgastein und in Bad Gastein. Auch in Goldegg hat es Probleme mit den Wassermassen gegeben. Im Lungau musste die Feuerwehr in Göriach zu einem Waldbrand, der vermutlich durch einen Blitzschlag ausgelöst worden war, ausrücken.
Gegen Abend zogen die Unwetter über die Stadt Salzburg und den nördlichen Flachgau. In der Stadt Salzburg wurden 13 Einsätze, im Flachgau 14 Einsätze registriert.
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