Das war knapp! Nachdem eine Nachbarin am Donnerstag in einem Mehrparteienhaus Brandgeruch wahrgenommen hatte, verständigte sie die Feuerwehr. Da der Mieter nicht auf Klopfen reagierte, brachen die Florianis die Tür auf. Keine Sekunde zu früh, wie sich herausstellte.
Gegen 8.30 Uhr schlug eine Nachbarin Alarm, weil sie aus der Erdgeschoßwohnung Brandgeruch wahrgenommen hatte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Pasching und Leonding eilten zum Unglücksort. „In der betreffenden Wohnung waren Fenster und Rollläden geschlossen. Die Tür war schon sehr heiß. Wir haben gepumpert und geläutet, aber der Mieter hat nicht reagiert“, schildert Einsatzleiter Dominik Wögerbauer die dramatischen Minuten.
Mieter ins Freie getragen
Die Florianis brachen die Tür auf, dort schlugen ihnen schon im Vorzimmer Flammen entgegen. „Der Atemschutztrupp hat einen Löschstoß abgegeben, ist dann ins Innere der Wohnung vorgedrungen. Im Wohnzimmer haben wir den Mieter liegend gefunden. Er war noch bei Bewusstsein und wurde ins Freie getragen, während der Bergung wurde er aber ohnmächtig“, so Wögerbauer.
Starke Rauchentwicklung
Die Wohnung war bereits stark verraucht: „Es war heiß und stockfinster. Wir waren nur froh, als wir ihn gehabt haben“, so der Freiwillige. Der 60-Jährige wurde den Rettungskräften übergeben und kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, ist die Wohnung derzeit unbewohnbar.
Ermittlungen laufen
Was den Brand im Garderobenbereich ausgelöst hat, ist Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. Wögerbauer über den Einsatz: „Bei der Rauchentwicklung reichen ein paar Schnapper und du bist weg. Das war Rettung in der letzten Minute.“
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