Rekord in Spanien
33,02 Grad Celsius im Mittelmeer gemessen!
Die Hitzewelle in Europa beschert uns beinahe täglich neue traurige Rekorde. An einer Messboje vor Mallorca ist am Donnerstag mit 33,02 Grad Celsius der bisher höchste in spanischen Gewässern gemessene Wert registriert worden.
Im westlichen Mittelmeer liegen den Informationen zufolge die derzeitigen Wassertemperaturen vier Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Forschern zufolge ist der menschengemachte Klimawandel der maßgebliche Treiber hinter den hohen Temperaturen.
Die immer höheren Wassertemperaturen gefährden nicht nur empfindliche maritime Ökosysteme, sondern erhöhen auch die Gefahr heftiger Stürme mit sintflutartigen Regenfällen im Herbst. Im extrem aufgeheizten Mittelmeer verdunsten enorme Mengen an Wasser, gigantische thermische Energie wird an bodennahe Luftschichten abgegeben.
Bad im Meer ist alles andere als erfrischend
Wenn dann im Herbst erste kalte Höhenluft aus dem Norden über diese feuchtwarme Luft zieht, steigt sie explosionsartig auf und kann sich in Starkregen und schweren Stürmen entladen. Für Urlauber und Einheimische bedeuten die hohen Meerestemperaturen schon jetzt, dass es an den Küsten auch nachts nicht abkühlt, die Luftfeuchtigkeit hoch und ein Bad im Meer alles andere als erfrischend ist.









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