Während zahlreiche Wiener in ihrem Sommerurlaub weilen, räumt eine Georgier-Bande reihenweise deren Wohnungen aus. Mindestens 18 Wohnungen in verschiedenen Bezirken sind betroffen. Die Gruppe verätzt die Türschlösser mit giftiger und ätzender Salpetersäure – und bringt dadurch viele in Gefahr. Die „Krone“ sprach mit einem prominenten Opfer.
Was haben die Inzersdorfer Straße, die Heigerleinstraße, die Alszeile, die Luzegasse, die Mendelssohngasse, die Stavangergasse, die Speckbachergasse und die Holbeingasse gemeinsam? Bis auf das, dass sie alle in Wien liegen, auf den ersten Blick nicht allzu viel. Sie liegen quer verteilt über das Stadtgebiet, in Favoriten, Simmering, Ottakring, Hernals und in der Donaustadt und sehen völlig unterschiedlich aus. Und doch haben die Straßen etwas gemeinsam: Zumindest 18 Wohnungen wurden dort seit 18. Juli von recht ungewöhnlich agierenden Einbrechern heimgesucht – der in Wien lange gefürchteten Säure-Bande.
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