Wegen Hitzewelle

Immer mehr Gemeinden rufen zum Wassersparen auf

Burgenland
05.08.2026 07:00

Immer mehr Gemeinden rufen im Burgenland zum Wassersparen auf. Eine Notversorgung liefert bereits 1,5 Millionen Liter Trinkwasser täglich in mehrere Orte im Südburgenland.

Die Gluthitze hat das Burgenland fest im Griff. Während das Thermometer auf fast 40 Grad klettert, wächst in immer mehr Gemeinden eine andere Sorge: Geht das Trinkwasser aus? „Kein Pool füllen, kein Rasensprengen, kein Autowaschen“ – so lautet derzeit der eindringliche Appell von Bürgermeistern und Wasserverbänden an die Bevölkerung.

Wassersparen heißt das Gebot der Stunde
Angespannt ist die Lage auch in der südlichsten Gemeinde des Burgenlandes, in Neuhaus am Klausenbach. Dort können sich die Gemeindebrunnen wegen der anhaltenden Trockenheit kaum noch erholen. Gleichzeitig müssen inzwischen auch private Wassergenossenschaften über die Gemeindewasserversorgung mitversorgt werden. Auch der Wasserverband Bad Tatzmannsdorf-Oberschützen-Mariasdorf schlägt Alarm, um Trinkwasserversorgung und Brandschutz nicht zu gefährden.

Notversorgung von Gemeinden im Südburgenland
Wie ernst die Lage ist, zeigen die Zahlen des Wasserverbandes Südliches Burgenland. Elf Gemeinden werden derzeit über die Notversorgung beliefert. Allein nach Pinkafeld, Rechnitz, Markt Neuhodis, Neuberg, Bad Tatzmannsdorf, Mariasdorf, Oberschützen und zur Wassergenossenschaft Kotezicken fließen derzeit täglich rund 1,5 Millionen Liter Wasser. „Das ist um 40 Prozent mehr als in einem normalen Sommer und die Menge steigt weiter an“, sagt Geschäftsführer Christian Portschy.

Versorgung ist gesichert
Trotzdem sei die Versorgung derzeit gesichert. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel Geld in unsere Infrastruktur investiert und verfügen noch über Reserven. Aber jeder Einzelne kann jetzt einen Beitrag leisten.“ Von strengen Verboten hält Portschy wenig: „Empfehlungen sind sinnvoll. Entscheidend ist, dass die Menschen ihren Hausverstand einschalten.“

Hitzesommer werden keine Ausnahme bleiben
In Bad Tatzmannsdorf setzt man deshalb bewusst ein Zeichen. Die Springbrunnen am Hauptplatz wurden abgeschaltet. „Wir wollen die Menschen sensibilisieren. Wasser ist unser wichtigstes Gut“, sagt Bürgermeister Stefan Laimer.

Auch Pinkafelds Vizebürgermeister Adrian Kubat appelliert: „Jetzt ist nicht die Zeit für Autowaschen oder Rasensprengen.“ Denn eines sei längst klar: Solche Hitzesommer werden keine Ausnahme mehr bleiben. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

25° / 39°
Symbol wolkenlos
18° / 38°
Symbol wolkenlos
21° / 38°
Symbol wolkenlos
20° / 39°
Symbol wolkenlos
21° / 38°
Symbol wolkenlos
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung