Happischhaus

Schutzhütte wird per Heli mit Trinkwasser versorgt

Salzburg
04.08.2026 18:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Nachdem die einzige Quelle versiegt ist, die Hütte wegen Wassermangels den Betrieb einstellen musste, ist jetzt ein Notbetrieb im Winterraum des Happischhaus´ möglich. An Plänen für die künftige Versorgung wird schon gearbeitet. Das könnte aber teuer werden.

Vor einer Woche machte das Happischhaus der Naturfreunde Schlagzeilen. Die Hütte im Tennengebirge war die erste, die vor der großen Hitze kapitulieren und den Betrieb einstellen musste. Es gibt kein Trinkwasser mehr. Die einzige Quelle war versiegt. Zahlreiche Buchungen für den August mussten daher storniert werden.

Großer Tank soll künftig Regenwasser speichern
Um einen Notbetrieb mit zehn Schlafplätzen im Winterraum zu ermöglichen, wurden am Dienstag Getränkeflaschen per Hubschrauber zu der Schutzhütte geflogen. Für die Zukunft soll ein weiterer großer Tank bei der Hütte installiert werden. Dieser soll Regenwasser speichern. Mit einer Aufbereitungsanlage könnte dieses Regenwasser dann zu Trinkwasser werden. Die Kosten dafür die Investition könnten sich auf rund 100.000 Euro belaufen.

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