5 Kilometer warten

Schwimm-Ass Karl: „Leistung macht Lust auf mehr“

Luca Karl zeigte mit einem starken achten Platz bei der EM in Paris auf. Der Freiwasserspezialist hielt über die zehn Kilometer in der Seine lange gut mit. Die Kulisse mit Blick auf den Eiffelturm beeindruckte den Salzburger. Nach dem ersten Bewerb begann direkt das nächste Wettrennen.

„Ich war noch nie so knapp hinter dem Sieger.“ Luca Karl war nach dem starken achten Platz bei der Schwimm-EM in Paris über zehn Kilometer sehr glücklich. Am Ende fehlten ihm nur 30 Sekunden auf Goldgewinner Florian Wellbrock, 24 auf eine Medaille. „Diese Leistung macht Lust auf mehr“, strahlte der Salzburger. Laut vielen Experten sei es die bestbesetzte EM der letzten Jahre gewesen, was sich auch im Wasser bemerkbar machte. Über sehr lange Zeit blieb das Feld eng beisammen. Auch Karl scheute sich nicht, neben den Stars des Sports mitzuschwimmen und einige dann hinter sich zu lassen.

Kämpfte um die Spitzenplätze: Luca Karl.
Kämpfte um die Spitzenplätze: Luca Karl.(Bild: GEPA)

Karl musste im Wasser einige Tritte einstecken
Weil die Runden in der Seine mit malerischem Blick auf den Eiffelturm relativ kurz waren, wurde es bei den Bojen immer eng. Ob es da zu ein paar Tritten und Schlägen gekommen sei? „Ein paar ist ein Hilfsausdruck, da geht’s voll zur Sache“, musste Karl auch ordentlich einstecken. Diese Situationen will er auf dem Weg zur Olympia-Quali für Los Angeles 2028 noch trainieren.

Besonders erfreulich für die Athleten war auch die Wasserqualität. Nach den Bedenken im Vorfeld – die „Krone“ berichtete – konnte Karl nach seinem Auftritt nicht klagen: „Großes Lob. Nur durch solche Kurse kann man den Sport auf ein neues Level heben.

Wettrennen von Luca Karl und Kollegen um die beste Erholung zwischen den EM-Bewerben
Und als wären die zehn Kilometer nicht schon anstrengend genug, geht es Dienstag (10, live auf ORF Sport +) mit dem 5-Kilometer-Bewerb weiter. „Das ist von der Belastung her ungefähr so, wie wenn man einen Marathon läuft und am nächsten Tag noch einen Halbmarathon. Aber wir sitzen alle im selben Boot“, will Karl nicht jammern. Denn die Zeit zwischen den Bewerben im Wasser sei ein Wettrennen um die beste und schnellste Erholung.

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