In der Klinik Landstraße arbeitet ein rein weibliches Chirurginnenteam auf der Gynäkologischen Abteilung mit neuester Technik. Den Da Vinci Roboter haben sie dabei fest im Griff – mit Vorteilen für Patientinnen und Ärztinnen.
Was noch vor wenigen Jahren nach Science Fiction klang, ist mittlerweile gelebter Alltag in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes: Operationen mit einem Roboter. In der Klinik Landstraße führt ein reines Frauenteam gynäkologische Eingriffe mit dem Da Vinci Roboter durch.
Dabei steht eines im Vordergrund: Nicht der Roboter operiert die Patientin, sondern jede einzelne Bewegung wird von der Chirurgin gesteuert. Das System ermöglicht es jedoch, diese Bewegungen mit außergewöhnlicher Präzision umzusetzen.
Vorteile für Patienten
„Das Operieren mit dem Da Vinci ist wesentlich entspannter. Man hat einen besseren Überblick, kann tief ins Gewebe vordringen“, schildert Chirurgin Melisande Messner-Kolp. Auch die Patienten profitieren von dieser Art des Eingriffes – kleinere Narben, schnellere Genesungszeit, weniger Blutverlust und postoperative Schmerzen. Er wird etwa bei Gebärmutterkrebs oder Myomen, gutartige Wucherungen bei der Gebärmuttermuskulatur, eingesetzt.
Einfach fragen
Dass auf der Gynäkologischen Abteilung der Klinik Landstraße ein reines Frauenteam den Roboterbedient, ist für Messner-Kolp eine Selbstverständlichkeit. „Die Arbeit im Team verbindet wahnsinnig“, sagt sie. Ob eine klassische OP-Methode oder der Roboter zum Zug kommt, entscheidet sich in jedem Fall individuell. Messner-Kolp: „Ich rate den Patientinnen, offen zu sein und nach dem Da Vinci zu fragen – damit die etwaige Angst davor verloren geht.“
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