Austrias Doublesiegerinnen starten am Mittwoch im Königsliga-Qualiturnier bei NS Mura gegen Hajduk Split. Bei den Kroatinnen stürmt Influencerin Markovic, die schon mit Ronaldo drehte und Millionen Follower hat. Für Trainer Kenesei zählt nur der Sieg, am Ende soll der Einzug ins Play-off her.
Vorige Saison kamen sie bei der internationalen Premiere mit dem Sieg beim Heim-Qualiturnier in das Play-off, scheiterten gegen Paris FC knapp. Diesmal spielen Austrias Frauen das (Meister-)Miniturnier der zweiten Qualirunde bei Mura in Slowenien, wartet am Mittwoch im Halbfinale ab 11 Uhr Hajduk Split. „Bei Anpfiff sind 35 Grad vorhergesagt, dann wird’s noch heißer. Bei der Uhrzeit hast du kein Mitspracherecht“, sieht Trainer Stefan Kenesei sein Team aber als klaren Favoriten. „Hajduk kennt man von den Männern, hat bei den Frauen mehr getan und marschierte durch die Liga. Aber die kroatische hat nicht das Niveau der österreichischen. Wir müssen einfach auf unser Spiel schauen und es durchziehen. Es ist irgendwo ein Pflichtsieg!“
Bekanntestes Gesicht beim Gegner ist Angreiferin Ana Maria Markovic – eine Social-Media-Größe, die Werbespots mit Cristiano Ronaldo drehte und auf Instagram drei Millionen Follower hat. Beim Aufstieg wartet am Samstag im Finale der Sieger zwischen Gastgeber Mura und Constanta aus Rumänien und für den Turniergewinner das Play-off-Ticket.
Das 0:1 vom Ligastart daheim gegen St. Pölten ist abgehakt. Kenesei, dem die Offensiv-Asse Skorvankova, Sisic und Jakobsen weiter fehlen: „So schlecht war das gegen den SKN nicht. Das zeigen alleine die 16:3-Torschüsse, 11:1-Flanken und 4:0-Ecken für uns.“ Auch der Vizemeister startet am Mittwoch in sein Heim-Qualiturnier, trifft in der NV-Arena ab 18 Uhr bei freiem Eintritt auf Young Boys Bern. Beim Finaleinzug wartet der Sieger von Sporting Lissabon gegen Odessa aus der Ukraine.
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