Kaum ein (Ex-)Royal polarisiert so wie sie: Meghan, Duchess of Sussex und Ehefrau von Prinz Harry, feiert am Dienstag ihren 45. Geburtstag. Die letzten Jahre waren für die Schauspielerin alles andere als leicht: Ausgrenzung von Seiten des britischen Königshauses, eine Fehlgeburt, kaum Unterstützung und schließlich die Flucht in die USA. Wir blicken auf die bewegten Jahre von Herzogin Meghan zurück.
Meghan wurde in Los Angeles geboren, ihre Mutter ist Afroamerikanerin. Sie besuchte dort die Highschool, studierte Theaterwissenschaften, ehe eine Agentur auf sie aufmerksam wurde und Meghan für erste kleinere Rollen einsetze.
Der Durchbruch gelang ihr schließlich mit der Rolle der Rachel Zane in der Anwaltsserie „Suits“. Seit 2016 ist Meghan mit Prinz Harry liiert, im Jahr 2017 gab das Paar seine Verlobung bekannt. An diesem Punkt beendete Meghan ihre schauspielerische Karriere. Damals betonte sie, sich nun den Aufgaben der britischen Königsfamilie widmen zu wollen.
Hochzeit und Baby machen Glück perfekt
Am 19. Mai 2018 folgte eine Traumhochzeit auf Schloss Windsor, die weltweit etwa 1,9 Milliarden Menschen verfolgten. Ein Jahr später erblickte Söhnchen Archie das Licht der Welt.
Im Jahr 2020 folgte dann der Zusammenbruch: Harry und Meghan kehrten der britischen Königsfamilie den Rücken, entzogen sich sämtlicher royalen Pflichten und starteten ein neues Leben in den USA. Ein Skandal – das Königshaus und die britische Presse reagierten empört.
Mit dem Rückzug aus der Königsfamilie verursachten Harry und Meghan eines der größten Zerwürfnisse in der jüngeren Geschichte der britischen Königsfamilie. Die Boulevardpresse polterte, ohne Meghan hätte Harry diesen Schritt niemals gewagt. Für den Skandal-Höhepunkt sorgte schließlich ein Interview von Harry und Meghan mit Talk-Masterin Oprah Winfrey im Jahr 2021. Darin warf Meghan dem britischen Königshaus unterlassene Hilfeleistung und Rassismus vor. Vor der Schwangerschaft mit Archie habe sie eine Fehlgeburt erlitten. Eine traumatische Erfahrung, die sie als Mitglied des Königshauses damals einfach weglächeln musste.
Meghan war immer Außenseiterin
Die Abneigung der Briten gegenüber Meghan war prädestiniert. Eine US-Amerikanerin mit Afro-Amerikanischen Wurzeln, die im Fernsehen des Öfteren die Hüllen fallen ließ, sollte neues Mitglied der britischen Königsfamilie werden. Hinzu kam, dass sie bereits geschieden war und damit nicht den moralischen Vorstellungen einer idealen Ehefrau entsprach. Royale Insider vermuten zudem, dass Meghan mit ihrem selbstwussten und femininen Auftreten einige mächtigere Menschen einschüchterte.
Alle lieben Kate
Drüber hinaus stand Meghan stets im Schatten von Schwägerin Kate, der Ehefrau von Prinz William, dem erstgeborenen Sohn von König Charles III.: Die schöne Kate aus gutem Hause, stets elegant, skandalfrei und beliebt. Kate hatte außerdem dem britischen Königshaus – trotz einer enormen Form der Schwangerschafts-Übelkeit - bereits drei Nachkommen geschenkt.
Flucht nach Amerika
Harry und Meghan ließen schließlich alles hinter sich, kehrten ihren royalen Verpflichtungen den Rücken. Der Begriff „Megxit“ lehnt an den Austritt Großbritanniens aus der EU und bezeichnet Meghans Flucht aus der britischen Königsfamilie. Auf einem Anwesen ihn Montecino (Kalifornien) starteten die Ex-Royals hier ein neues Leben. 2021 wurde Tochter Lilibet Diana in den USA geboren.
Immer wieder wurde gemunkelt, dass Meghan vor die Kamera zurückkehrt. Das tat sie auch: Zwar nicht als Schauspielerin in „Suits“, sondern in der Netflix-Serie „With Love - Meghan“. Darin präsentiert sich die Schauspielerin als perfekte Hausfrau, gibt Tipps rund ums Thema Backen, Kochen und Garten.
Zudem engagiert sich Meghan immer wieder für die Rechte von Mädchen und Frauen. Mit ihrer Marke „As ever“ vertreibt sie Luxusprodukte, wie etwa Schokolade um 58 Dollar (umgerechnet 50 Euro). Ihre Projekte werden dennoch von vielen nicht ernst genommen. Anfang 2026 erweckte Meghan ihren Instagram-Account wieder zum Leben: Hier postet sie mittlerweile auch Fotos ihrer beiden Kinder – diese hatte sie in den letzten Jahren eher aus der Öffentlichkeit ferngehalten.
Zum Vatertag in den USA veröffentlichte sie ein Foto von Papa Harry und den beiden Kindern:
Zeit für Aussöhnung?
Seit dem Austritt aus dem Königshaus herrscht Eiszeit zwischen den Brüdern Harry und William. Auch zu Vater König Charles III. hat Harry wenig Kontakt. Bei der Beerdigung von Queen Elizabeth II. durfte Prinz Harry keine Militäruniform tragen – das ist nur aktiven Mitgliedern der britischen Königsfamilie erlaubt.
Seine Enkelkinder in Übersee hatte der Charles zuletzt 2022 gesehen. Umso mehr war es nun eine Überraschung, dass Harry und Meghan dem britischen König mitsamt den Kindern einen Besuch abstammten. Ob es nun an der Zeit ist für eine Aussöhnung. Experten halten das für „sehr sehr unwahrscheinlich“.
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