Viele Not-Aufstiege

Bergretter stehen derzeit im Dauereinsatz

Niederösterreich
04.08.2026 05:00

In der Sommerzeit steigt in luftigen Höhen die Unfallgefahr. Deshalb müssen die freiwilligen Helfer derzeit in Niederösterreich extrem oft aufsteigen, um professionelle Hilfe leisten zu können.

Wenn unten im Tal die Hitze brütet, zieht es besonders viele Menschen auf die Berge. Das zeigt sich bei den Einsatzzahlen der freiwilligen Helfer. Die Bergrettung Niederösterreich/Wien hat anlässlich einer intensiven Einsatzserie in der Mitte des Sommers Zwischenbilanz gezogen: Alleine im Juli mussten die ehrenamtlich tätigen Bergretter 60 Mal ausrücken.

40 verletzte Bergkameraden
Das entspricht einer Steigerung von rund einem Drittel gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025. Damit musste die Bergrettung statistisch gesehen zweimal am Tag Hilfe leisten. Gleichzeitig stieg die Zahl der zu bergenden verletzten Personen von 29 auf rund 40 (+38 Prozent).

Mitten in der Hauptsaison bestätigt sich damit jener Trend, der die Bergrettung seit mehreren Jahren begleitet: Fehler im alpinen Gebiet wirken sich oft fatal aus. So beispielsweise am Herminensteig am Schneeberg, wo zwei Wanderer die markierte Route verlassen hatten. Danach gerieten sie in steiles Gelände. Einer der beiden stürzte über einen Felsabsatz ab und erlitt schwere Verletzungen.

Immer mehr Einsätze nach Mountainbike-Unfällen
Neben klassischen Alpinunfällen nehmen Suchaktionen, die Unterstützung bei Erschöpfungszuständen sowie Einsätze mit unverletzten, hilfsbedürftigen Personen, zu. Rund ein Drittel der geretteten Personen ist unverletzt. Auch nach immer mehr Unfällen mit Mountain- sowie E-Bikes muss geholfen werden.

Retter mahnen zur Vorsicht!
„Mit Blick auf den erfahrungsgemäß einsatzintensiven August mahnen wir zu sorgfältiger Tourenplanung und Wetterbeobachtung“, erklärt Landesleiter Karl Weber. Die Retter sind jedenfalls gerüstet. „Wir passen unsere Taktik stetig an das Einsatzgeschehen an“, erklärt Vize-Landesleiterin Simone Radl. Tipp der beiden: Viel Übung, realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Informationen einholen. Und auch eine Social-Media-Kampagne soll für mehr Sicherheit sorgen ...

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung