Aufregung bei der aktuellen Tour de France Femmes! Im Mittelpunkt steht dabei eine Praxis, die im Feld für Unruhe sorgt. Mehrere Teams gehen davon aus, dass einzelne Fahrerinnen im Einzelzeitfahren BHs mit künstlicher Polsterung nutzen, um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen.
Wie das niederländische Portal „Wielerflits“ berichtet, sollen einige Fahrerinnen beim Einzelzeitfahren durch BHs mit künstlicher Polsterung aerodynamische Vorteile erhalten. Der zusätzliche Aufbau soll den Luftstrom um den Oberkörper entscheidend verändern und dadurch einige Sekunden im Kampf gegen die Zeit einbringen.
„Man gewinnt nicht Dutzende Sekunden in einem Zeitfahren, aber auf einer Ausfahrt über 20 bis 30 Kilometer kann das entscheidende Sekunden bedeuten“, erklärt Bert Blocken, Professor für Aerodynamik an der Heriot-Watt University in Schottland gegenüber „Wielerflits“.
Eine verbotene Methode
Allerdings ist diese Methode nicht vereinbar mit dem UCI-Reglement. „Die Kleidung darf die Morphologie des Fahrers nicht verändern“, ist dort etwa zu lesen. Allerdings soll die Praxis schon bei mehreren Einzelzeitfahren zum Einsatz gekommen sein, heißt es in dem Bericht.
Spannend werden die Aussagen vor allem mit Blick auf das anstehende Einzelzeitfahren bei der aktuellen Tour am Dienstag. Mehrere Teams fürchten nun schon, dass Konkurrentinnen sich durch die verbotene Methode heute einen Vorteil verschaffen könnten.
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