Pammer triumphiert

Geiger holt sich im Fotofinish den Sieg beim Giro

Vorarlberg
02.08.2026 16:25

„Atemberaubend! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll“, rang Melanie Geiger im K19 TV-Interview um Luft und Worte, nachdem sie sich beim Arlberg Giro nach 142 Kilometern und 2400 Höhenmetern den Sieg im Zielfotofinish gegen Titelverteidigerin Eva Schien (D) hatte durchsetzen können.

Schien schien schon enteilt 
Dabei sah es lange so aus, als ob die Vorjahressiegerin auch heuer nicht zu schlagen wäre. Zwar waren die beiden Top-Damen über den Arlberg, durchs Klostertal und ins Montafon hinein noch gemeinsam unterwegs, musste die 38-jährige Göfnerin durch das Ganifertal in Richtung Stausee Kops etwas abreißen lassen.

1500 Starter waren heuer beim Arlberg Giro am Start. Hier einige Impressionen.
1500 Starter waren heuer beim Arlberg Giro am Start. Hier einige Impressionen.(Bild: PATRICK SAELY)
Siegerin Melanie Geiger im Ziel.
Siegerin Melanie Geiger im Ziel.(Bild: PATRICK SAELY PHOTOGRAPHY)
Rene Pammer jubelt nach grandiosem Solo-Ritt.
Rene Pammer jubelt nach grandiosem Solo-Ritt.(Bild: PATRICK SAELY)
(Bild: PATRICK SAELY)
(Bild: PATRICK SAELY)
(Bild: PATRICK SAELY)
(Bild: PATRICK SAELY)

„Da war sie dann auch schon eineinhalb Minuten vor mir“, erklärt die Mama von zwei Buben, die sich heuer bereits beim Glocknerkönig auf Platz zwei gekämpft hatte. Bei der Abfahrt durchs Paznauntal hatte sie dann aber Glück. „Da habe ich eine schnelle Gruppe erwischt und als ich Eva wieder gesehen habe, war der Ehrgeiz da.“

Entscheidung erst auf der Ziellinie
Zwar zog die Deutsche den Schlusssprint vor den begeisterten Fans im Ortszentrum von St. Anton an und es schien so, als ob sie das bessere Ende für sich hätte. Doch Geiger gab nicht auf und fuhr quasi auf der Ziellinie an ihr vorbei.

Pammer führt Doppelsieg an
Auch bei den Herren gab es einen Heimsieg. Rene Pammer setzte sich am Weg zum Kopssee von der Konkurrenz ab. Zwar schmolz sein Vorsprung bis Pians auf 20 Sekunden. Dann drehte der Oberösterreicher aber erneut auf und gewann am Ende über zwei Minuten vor seinem „next 125 Hackl Lebensräume“-Teamkollegen Christian  Obergruber.

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