99 Athleten ritterten am Sonntag am Hundstoa auf 2116 Metern Seehöhe um zwölf unterschiedliche Titel. Höhepunkt ist hier jährlich der Kampf um den sogenannten Hagmoar. Der Sport, der noch auf die Kelten zurückgeht, ist Teil des immateriellen UNESCO Weltkulturerbes.
„Das war heute sein Tag. Kilian Wallner ist ein Angriffsranggler wie man ihn sich nur wünschen kann“, freut sich Ernst Voithofer, Obmann des Salzburger Rangglerverbands über den frischgebackenen Hundstoa Hagmoar. „Es war spannend bis zum letzten Kampf. Das Finale gegen Hermann Höllwart war auf Augenhöhe.“ Den Titel holte letztendlich Wallner in den Pongau.
Inklusive Hagmoar-Kategorie traten die 99 Athleten am Sonntag auf 2116 Metern Seehöhe in zwölf Kategorien an. Die jüngsten unter ihnen waren dabei gerade einmal vier bis sechs Jahre alt. Der Sport selbst geht auf das keltische Ringen zurück und ist immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO.
Eine Messe ist ebenfalls fixer Bestandteil der Veranstaltung rund um den Jakobitag. „Diese hat Rangglerpfarrer Klaus Laireiter gelesen. Er war 1978 Hagmoar“, sagt Voithofer.
Einziger Wermutstropfen? Regen. Sonnig war es beim Hundstoa-Ranggeln zuletzt 2018. „Ich habe beim Pfarrer schon interveniert, damit wir kommendes Jahr schönes Wetter haben“, so der Obmann. „Immerhin war es mit zehn bis zwölf Grad nicht kalt.“
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