Hinterhäuser-Heck-Meck

Teure Trennung? Festspiele müssen jetzt auspacken

Salzburg
30.07.2026 13:49
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Es war ein gewaltiges Heck-Meck, das heuer zwischen den Festspielen und dem Ex-Intendanten Markus Hinterhäuser stattgefunden hat – stets mit der Frage: Wie teuer wird das Ganze? Ein Autor begehrte schließlich Einsicht in die Kosten nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Die Festspiele verweigerten. Jetzt hat das Landesverwaltungsgericht gesprochen: Der Festspielfonds muss die Kosten offenlegen... 

Nach der einvernehmlichen Trennung der Salzburger Festspiele von ihrem bisherigen Intendanten Markus Hinterhäuser hat das Landesverwaltungsgericht Salzburg nun festgestellt, dass der Festspielfonds nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Auskunft über die Gesamtkosten erteilen muss, die ihm dadurch entstanden sind. Das Landesverwaltungsgericht gab mit diesem Urteil einem Autor und ehemaligen Kulturmanager Recht, der Auskunft begehrte.

Das Landesverwaltungsgericht kam per Entscheidung vom 27. Juli zur Erkenntnis, dass dem Antragsteller „der begehrte Zugang zu Informationen vom informationspflichtigen Salzburger Festspielfonds rechtswidrig nicht gewährt wurde“, heißt es in dem Urteil. Binnen sechs Wochen seien die Kosten bekanntzugeben.

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