40 Jahre Lam

Zu den Kunden zählen die großen Chiphersteller

Kärnten
30.07.2026 20:00

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von Lam Research in Kärnten wurde dem Unternehmen das Kärntner Landeswappen verliehen. Sogar der Kanzler war dabei!

Neben Infineon ist LAM Research Kärntens führendes High-Tech-Unternehmen. Begonnen hat alles in Bad Bleiberg, als die damaligen Gründer Egon Putzi, Walter Nadrag und Franz Sumnitsch eine revolutionäre Rotations-Technologie zur nasschemischen Reinigung von Wafern entwickelten.

1992 wurde der Firmensitz nach Villach übersiedelt. „Damals war es ein großer Schritt vom Dorf in die Stadt“, berichtet Walter Lerch, Standortleiter Lam Research Villach. 2008 wurde die SEZ Holding von der amerikanischen LAM Research Corporation übernommen.

Lerch: „Wir waren aber schon immer Lam“. Die Produkte entfernen Schmutz von den Chips, die während der Herstellung anfallen – und das mit höchster Präzision. Der Standort gilt als globales Kompetenzzentrum für Reinigungs- und Nassprozesstechnologien. Die Anlagen ermöglichen die Herstellung immer leistungsfähigerer Halbleiter, die unter anderem für Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechner und moderne digitale Infrastruktur benötigt werden.

Zitat Icon

Die Herstellung der Chips wird immer komplexer. Der Bedarf an Reinigungstechnologien wird immer wichtiger, da können kleinste Partikel Strukturen zerstören

Walter Lerch, Standortleiter Lam Research Villach

„40 Jahre Lam Research stehen für Forschung und Entwicklung, permanente Innovation, technologische Exzellenz, konsequente Ausbildung und gesellschaftliche Verantwortung“, so LH Daniel Fellner, der das Kärntner Landeswappen verlieh.

„Das Kärntner Landeswappen zu erhalten, ist eine große Ehre und spiegelt das Engagement, die Kompetenz und den Einsatz unserer Mitarbeiter in Villach wider“, sagte Aaron Fellis, General Manager bei Lam Research. Seit vier Jahrzehnten unterstütze das Team in Villach Kunden weltweit dabei, „einige der komplexesten Herausforderungen in der Halbleiterfertigung zu bewältigen“, und leiste gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Innovation, Talententwicklung und zum nachhaltigen Wachstum in Kärnten.

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