Mehr als 15.000 Rehe beiderlei Geschlechts fielen – laut brandneuer Statistik des NÖ-Landesjagdverbandes – im Vorjahr dem Straßenverkehr zum Opfer!
Genau so viele Hasen, Wildschweine und andere Tiere kamen im selben Zeitraum unter die Räder. Und, da jetzt die Brunft eingesetzt hat, sind weitere Unfälle zu befürchten. „Die Liebe macht sowohl Böcke als auch Geißen blind“, warnt Christoph Metzker, der oberste Waidmann im weiten Land. Seine Heger blieben und bleiben – in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vereins „Land&Forstbetriebe Österreichs“ – aber auch selbst nicht untätig, um gefährliche Zusammenstöße zwischen Autos und querenden Waldbewohnern zu verhindern.
Akustische Wildwarngeräte
Denn insgesamt wurden in 516 Revieren mehr als 140.000 optische und dazu 7000 akustische Wildwarngeräte installiert. Und das entlang von 1963 Straßenkilometern. Auf diesen entsprechend ausgestatteten Straßenabschnitten konnte die Zahl der Wildunfälle um 70 Prozent reduziert werden. Metzker: „Das bedeutet auch weniger Tierleid“. Ein Tipp der Experten, sollten sich die Wege von Tier und Mensch samt Automobil doch kreuzen: Statt eines hektischen Ausweichmanövers lieber bremsen und das Lenkrad festhalten!
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