




8000 Besucher eröffneten mit dem Austro-Pop-Duo Seiler & Speer das Partywochenende in Moosburg. Bitterer Beigeschmack: die Vergnügungssteuer. Heute geht es mit härteren Klängen von den H-Blockx und Electric Callboy in Tag 2!
Besucherchor, Handylichter, feiernde Gäste – mehr als 8000 Fans von Seiler & Speer fanden Donnerstag den Weg auf die Schlosswiese in Moosburg. Und schon bei Sängerin PÄM sowie der Wiener Urgestein-Combo Monti Beton & Hans Krankl und Minisex herrschte im Vorfeld prächtige Stimmung. Bis schließlich das Austro-Pop-Duo Seiler & Speer für einen unvergesslichen Konzertabend sorgte. Wären die Künstler all den Zugaben-Aufforderungen nachgekommen, würden sie heute noch auf der Bühne stehen.





Für Veranstalter und Semtainment-Chef Thomas Semmler eine schöne Bestätigung – wenngleich auch mit bitterem Beigeschmack. „Im Gemeinderat von Moosburg wurde ausgerechnet am Montag die Wiedereinführung der 2018 abgeschafften Vergnügungssteuer beschlossen. Und das ursprünglich angedacht mit sofortiger Wirkung. Also drei Tage vor unserem ersten Konzert – das geht gar nicht! Wir reden hier von drei Prozent der Ticketpreise. Zumindest das konnte ich nach Gesprächen auf 1.1.2027 hinauszögern“, so Thomas Semmler im Gespräch mit der „Krone“.
Ärger wegen zusätzlichen Steuern
Was hätte das konkret bedeutet? „Dieses viertägige Konzert-Wochenende kostet uns rund zwei Millionen Euro. Parkplätze, Infrastruktur, Lieferanten und natürlich die Künstler selbst – wir kommen für alles auf, und zahlen dafür ohnehin eine Menge an Steuern. Am Ende steigen wir quasi mit Null aus. Und durch die Steuer hätten wir allein für diese vier Tage zusätzlich rund 100.000 Euro an die Gemeinde abgeben müssen“, so der Veranstalter. Der akzeptable, landesweit einheitliche Lösungen fordert – oder mit seinen Events künftig eben nach Salzburg oder Graz ausweichen wird.
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