Ein lauter Explosionsknall ließ am Mittwochmorgen den Lenker eines Müllwagens zusammenzucken. Im Laderaum war weggeworfener Abfall in Brand geraten. Der Mitarbeiter reagierte geistesgegenwärtig und konnte Schlimmeres verhindern.
„Grund für die Explosion war eine falsch entsorgte Batterie oder ein Akku“, stellten die Einsatzkräfte nach dem Eintreffen am Geschehen fest. Das Gerät verursachte, als ein Arbeiter die Müllpresse betätigte, eine Stichflamme. Ein lautes Explosionsgeräusch gab den Hinweis, dass etwas nicht stimmte.
Der Lenker des Müllwagens fuhr sofort zu einer nahegelegenen Wiese, um das Fahrzeug zu entleeren. Damit wollte er größeren Schaden verhindern. Die Feuerwehr löschte im Anschluss den rauchenden Müll. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.
Gefahr durch falsche Entsorgung
Immer wieder kommt es zu Bränden in Müllfahrzeugen oder Abfallanlagen, weil Akkus und Batterien falsch entsorgt werden. Bereits kleine Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Smartphones, E-Zigaretten, Spielzeug oder Werkzeugen verbaut sind, können bei Beschädigung oder starkem Druck Feuer fangen. Die dabei entstehenden Brände entwickeln sich innerhalb weniger Sekunden und erreichen sehr hohe Temperaturen.
Besonders gefährlich ist das in Müllfahrzeugen, wo brennbares Material gelagert wird. Feuerwehren und Entsorgungsbetriebe appellieren daher eindringlich, Akkus und Batterien niemals im Restmüll zu entsorgen. Sie gehören ausschließlich zu den vorgesehenen Sammelstellen im Handel oder in Altstoffsammelzentren.
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