Schrecklicher Fund
Bär tötet Ehepaar bei Angelausflug in Kanada
Es sollte ein entspannter Angelausflug an einem See in Kanada werden. Stattdessen fand ein pensioniertes Ehepaar dort einen grausamen Tod. Die beiden wurden von einem Schwarzbären getötet.
Die beiden Mittsiebziger Deb und Jay MacDonald waren vergangene Woche zu ihrer Angelhütte am McTavish Lake aufgebrochen. Der See in der Provinz Saskatchewan liegt extrem abgelegen – er ist nur per Kleinflugzeug zu erreichen.
Leichen am Seeufer und im Dickicht
Als Verwandte das Paar nicht mehr am Telefon erreichen konnten, meldeten sie Deb und Jay bei der Polizei als vermisst. Polizisten rückten aus und machten einen schrecklichen Fund. Am Seeufer entdeckten sie die Leiche von Jay MacDonald. Nach langwieriger Suche konnten sie Leiche seiner Frau Deb am nächsten Tag im Dickicht neben der Angelhütte ausfindig machen.
Bei den letzten Telefonaten habe das Paar von den zahlreichen Schwarzbären in dem Gebiet gesprochen, erklärte Donjames LeBlanc, der Bruder der getöteten Frau, gegenüber dem kanadischen Sender CBC.
Bär wurde erschossen
Ein solcher Bär war auch tatsächlich verantwortlich für den Tod der beiden, wie das Ministerium für öffentliche Sicherheit bestätigte. Der Schwarzbär, der die beiden vermutlich angegriffen hatte, wurde erschossen. Tierärzte sollten an ihm eine Leichenöffnung durchführen.
Tödliche Bärenangriffe in Saskatchewan sind äußerst selten. Der Vorfall war erste der vierte bekannte, bei dem ein Bär Menschen tötete. Dennoch warnen die Behörden, im Freien Vorsicht walten zu lassen und Begegnungen mit Wildtieren zu vermeiden.
Immer aggressiver
Denn laut Experten werden die Schwarzbären dort immer aggressiver: Sie greifen Menschen an, obwohl weder sie noch ihre Jungen in Gefahr sind. Der Bärenexperte Doug Clark vermutet gegenüber CBC als Grund für vermehrte Attacken, dass die Aussicht auf Nahrung die Bären dazu treibt.









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