Ein 38-Jähriger war am Mittwoch um 00.55 Uhr mit seiner Freundin (24) in Villach auf der Technologiestraße unterwegs. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über den Pkw und prallte in eine Betonleitwand – er hatte zuvor Drogen und Medikamente konsumiert.
Mit im Fahrzeug war eine 24-Jährige. Es war die Freundin des Lenkers. Laut der Polizei hatte er Suchtgift und Medikamente intus. Sie beeinträchtigten ihn beim Fahren. Demzufolge baute der 38-Jährige, als er in Richtung St. Magdalen mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war, einen Unfall:
„Am Beginn der Friedensbrücke touchierte er die Betonleitwand. Der Pkw kam ins Schleudern und verkeilte sich in der Leitschiene“, so die Landespolizeidirektion. Die Beifahrerin wurde unbestimmten Grades verletzt. Doch anstatt Erste Hilfe zu leisten und auf die Einsatzkräfte zu warten, haute der 38-Jährige ab.
Fahndung nach Lenker
Die Beamten leiteten eine Fahndung ein und konnten ihn im Stadtgebiet von Villach anhalten. Dort verlief ein Alkoholtest negativ. Jedoch „wies der Mann starke Symptome einer Suchtgift- und Medikamentenbeeinträchtigung auf und trug auch geringe Mengen Suchtgift bei sich“, teilen die Beamten mit. Eine anschließende ärztliche Untersuchung auf die Mittel verlief positiv. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen. Er wird nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt und dem Polizeikommando Villach angezeigt.


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