Wertvolle Reliquien und teure Unikate – was im Kauf oft ein Vermögen kostet, hat die Bezirksstadt von einer Gönnerin geschenkt bekommen. Nun können die Kunstwerke im Haus der Region bestaunt werden.
Ein besonders großzügiges Geschenk bereichert die Stadt Wolfsberg: Die Friesacherin Theresia Kornberger hat der Stadt zahlreiche filigrane und von Hand verzierte sakrale Kunstwerke überlassen. Vor kurzem schenkte sie der Stadtgemeinde nämlich Teile ihrer kunstvoll gestalteten Sammlung.
Zu den Werken zählen geweihte Heiligenbilder, Wachsmedaillons, Primizkrönchen, Klostertafeln und gewickelte Jesuskinder (Fatschenkindl).
Im Haus der Region zu besichtigen
Auslöser für die Schenkung war die langjährige Freundschaft mit Sieglinde Talker, Obfrau der Gemischten Trachtengruppe Wolfsberg. „Wir freuen uns sehr über diese Kunstwerke und haben sie nach reiflicher Überlegung in unserem Haus der Region untergebracht“, erklärt Daniel Polsinger, Sprecher der Stadt Wolfsberg. Dort sind die eindrucksvollen Exponate nun im Foyer öffentlich zu besichtigen.
Theresia Kornberger hat sich das kunstvolle Handwerk übrigens über viele Jahre selbst angeeignet und dafür zusätzlich auch mehrere Kurse besucht. Die verwendeten Techniken erinnern an feinste Goldschmiedearbeiten. Früher galten solche sakralen Objekte als Zeichen von Schutz, Segen und spiritueller Kraft. „Selbst Kreuzritter führten auf ihren Reisen häufig derartige Gegenstände als Schutzsymbole mit“, erklärt Polsinger.
Wir freuen uns sehr über diese Kunstwerke und haben sie nach reiflicher Überlegung in unserem Haus der Region untergebracht.
Daniel Polsinger, Sprecher der Stadt Wolfsberg
Kornberger führte viele Jahre ein Antiquitätengeschäft in Velden am Wörthersee. Dort kam sie erstmals mit der sogenannten Klosterarbeit – dem kunstvollen Verzieren sakraler Gegenstände – in Berührung. Den Wert der Schenkung möchte die Stadt Wolfsberg derzeit nicht bekannt geben.


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