Privates Engagement wird immer wichtiger. Dafür haben sich Geber und Vereine in einer Initiative zusammengetan. Diese engagiert sich unter anderem für Soziales, Klima- und Umweltschutz, Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Das Geben für das Geimeinwohl kommt immer mehr in Trend. In Österreich haben 2025 79 Prozent der Menschen Geld gespendet. Rund fünf Prozent der privaten Mittel sind Großspenden von über 50.000 Euro. Vor diesem Hintergrund wurde die „Initiative Philanthrophie“ ins Leben gerufen.
Plattform für Dialog, Vernetzung und Inspiration
Als Philanthropen werden Menschen bezeichnet, die entweder finanzielle Mittel oder soziale Netzwerke, berufliche Expertise und Reputation für das Gemeinwohl einbringen. Sie engagieren sich in den Bereichen Soziales, Klima- und Umweltschutz, Bildung, Wissenschaft oder Kultur. Die Initiative Philanthropie versteht sich als Plattform für Dialog, Vernetzung und Inspiration und schließt heimische Geber mit rund 20 gemeinnützigen Organisationen und Verbänden zusammen.
Positiver Beitrag für die Gesellschaft
Alle Beteiligten sind überzeugt, dass sich die wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen nur mit einer starken Zivilgesellschaft und sektorübergreifender Zusammenarbeit nachhaltig bewältigen lassen. „Für mich bedeutet Philanthropie die Liebe zum Menschen“, sagt Samira Rauter, die sich in verschiedenen Stiftungen und Bildungsinitiativen engagiert. Darunter die „PeopleShare Foundation“, die weltweit Projekte zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher unterstützt.
1000 gemeinnützige Stiftungen und Fonds
Ein weiterer Unterstützer der Initiative, der Philanthrop Siegfried Stepke meint: „Für mich bedeutet das vor allem, Menschen und Projekte zu unterstützen, die einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten.“ Günther Lutschinger vom Verband für gemeinnütziges Stiften erklärt: „Heute stehen rund 1000 gemeinnützige Stiftungen und Fonds im Einsatz für das Gemeinwohl Sie tragen rund zwölf Prozent zum österreichischen Spendenaufkommen bei.
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