Ende vergangenen Jahres hatte Thomas Gottschalk die Schock-Diagnose Krebs bekannt gegeben. Viele bangten um die TV-Legende. Jetzt hat der 76-Jährige ein Update mit guten Nachrichten gegeben.
„Nach Auskunft der Ärzte bin ich momentan krebsfrei“, sagte Gottschalk im Interview mit der deutschen „Bild“-Zeitung. Die letzte Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann“, so der Kult-Entertainer.
Teil einer Forschungsgruppe
Die eigentliche Krebsbehandlung liegt schon hinter ihm: Zwei mehrstündige Operationen und 33 Bestrahlungen musste sich Gottschalk unterziehen. Alle drei Monate er muss er aber zur Kontrolle. Medikamente nimmt er derzeit keine, aber der 76-Jährige ist als Patient Teil einer Studie in der Kinderklinik Greifswald im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dort wird eine spezielle Impfung erprobt, die gegen Krebs helfen soll.
„Hilft vielleicht“
„Kinder haben diese böse Krebsart, die Thomas hat, ganz oft. Diese Impfung wurde speziell für Kinder entwickelt, sie erspart ihnen manchmal die Chemotherapie. Was Kindern hilft, hilft vielleicht auch Thomas. Deswegen probieren wir das aus“, erklärt Ehefrau Karina Gottschalk gegenüber der „Bild“. Ihm Frühjahr 2025 war bei Gottschalk ein Epitheloides Angiosarkom festgestellt worden. Es handelt sich um eine seltene, aggressive Krebsform. die Blut- oder Lymphgefäße befällt.
Bei jedem Arzttermin, jeder Bestrahlung und in jeder schlechten Phase ihres Mannes sei Karina Gottschalk dabei gewesen. „Ich habe ihn nie allein gelassen, keine Sekunde“, sagt sie gegenüber der „Bild“. Durch die Krankheit habe sich Gottschalk verändert, ihm gehe es jetzt aber besser, denn jeden Tag werde er munterer und „jeden Tag frecher“.
„Mir fehlt nichts“
Nachdem der TV-Start die Krebs-Diagnose Ende November 2025 bekannt gegeben hatte, zogen sich die Gottschalks bewusst zurück, Fernsehauftritte wurden abgesagt. Thomas Gottschalk vermisst die Bühne nicht: „Mir fehlt gar nichts.“
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