

Noriker, Ennstaler Bergschecken, Turopoljes, Waldschafe – diese seltene Tierschar wird auf Gut Hohenlehen gehütet. Aber auch die Kronen Zeitung hat an diesem Ort einen unvermuteten Urpsprung...
Die sind hier die ersten mit der Arche-Auszeichnung in ganz Österreich“, betonte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister während ihres Lokalaugenscheins in der Bergbauernschule Hohenlehen, Bezirk Amstetten. Diese ist an sich ein funkender Bergkristall. Denn in ihr – damals noch eine Villa – lebte und wirkte einmal ab 1912 „Kronen Zeitung“-Gründer Gustav Davis, ehe das Areal 1949 an die Landwirtschaftskammer ging und zur Kaderschmiede für angehende Hofübernehmer wurde.


Wertvolle Bauernschläue
Die Facette des Wissens, das hier Jungbäuerinnen und -bauern vermittelt wird, könnte nicht wertvoller sein. Das beeindruckte auch Teschl-Hofmeister, als Direktorin Maria Ottenschläger ihr stolz die Auszeichnungstafel samt braven Noriker-Damen vorführte. „Wir bringen unseren Schützlingen bei wie sie mit Pferden Holz bringen können“, schilderten Fachlehrerin Bettina Ottenschläger und Praktikant Florian Resch.
Dann machte die Besucherschar Bekanntschaft mit der 380 Kilo schweren Zuchtsau „Felicitas“, einem Turopolje-Schwein, mit Widder „Leopold“ samt Herde auf der Garnberg-Alm (gehütet von Josef Gschwandegger) und Rindern der Rasse Ennstaler Bergschecken sowie namenlosen Forellen. in puncto Holzbearbeitung wiederum zeigte Fassbinder und Tischlermeister Martin Six was Absolventen draußen auf den Höfen einmal draufhaben werden.
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