2021 wurden Teile der Pinzgauer Lokalbahnstrecke durch ein schweres Hochwasser zerstört. Seit dem läuft der Wiederaufbau. Eine gute Nachricht ist am Freitag hinzugekommen: Die Zukunft ist gesichert und die Bahn wird auf elektrischen Betrieb umgestellt.
Ab 2027 stehen für die Infrastruktur der Privatbahnen somit jährlich 25 Millionen Euro mehr zur Verfügung. „Die Pinzgauer Lokalbahn ist weit mehr als eine Bahnstrecke – sie ist Lebensader, Mobilitätsgarant und ein wichtiges Stück regionaler Identität für den gesamten Oberpinzgau. Durch die jetzige Finanzierungsbeteiligung des Bundes an der Elektrifizierung und der Fahrzeugbeschaffung ist es gelungen, die Zukunft der PLB langfristig abzusichern“, freut sich Salzburgs Landesvize Stefan Schnöll (ÖVP). Im Endausbau soll die Bahn von Zell am See bis an die Krimmler Wasserfälle fahren. Derzeit nutzen rund 2750 Fahrgäste die Bahn täglich.
“Wir haben es geschafft, das Investitionsprogramm für Privatbahnen trotz erheblichen Spardrucks spürbar aufzustocken. Davon profitieren jene Projekte, für die auch die Länder ihren Beitrag zusichern“, sagt Bundesminister Peter Hanke (SPÖ) und fügt hinzu: „Mit einem Bundesanteil an den Fahrzeugbeschaffungen schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass die Ausschreibung bald starten kann. Für mich ist klar: Wer im Pinzgau lebt, pendelt oder Urlaub macht, hat genauso Anspruch auf eine verlässliche und zeitgemäße Bahn wie jemand in der Stadt. Das ist gelebte Grundversorgung.“ Die Bundesbeiträge wachsen damit auf rund 114 Millionen Euro. Von diesen profitiert auch die Murtalbahn von der Steiermark bis ins Lungauer Tamsweg. Auch diese Bahn wird zukünftig elektrifiziert.
Teile der Pinzgaubahn wurden im Sommer 2021 durch Hochwasser und Muren zerstört. Es gab Überlegungen, ob die Bahn überhaupt wieder aufgebaut werden soll. Seit 2024 ist sie wieder zwischen Zell am See und Mittersill unterwegs. Die Pinzgauer Lokalbahn besteht seit dem Jahr 1898.
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