Am Mittwochmittag gegen 12.20 Uhr ereignete sich in der Neufeldstraße in Lustenau (Vorarlberg) ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen.
Direkt nach dem Unfall wurden der Rettungsdienst, die Polizei sowie die Feuerwehr alarmiert. Um den Schwerverletzten schnellstmöglich medizinisch versorgen zu können, wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, errichteten einen Sichtschutz und bereiteten auf einer nahegelegenen Wiese im Bereich des Rheindamms einen Landeplatz für den Hubschrauber vor.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der verunglückte Radfahrer, der beim Zusammenprall mit dem Kleinlaster mehrere Meter weit von seinem Fahrrad geschleudert wurde, ins Krankenhaus geflogen. Über seinen genauen Gesundheitszustand gibt es bislang keine detaillierten Informationen.
Kollision beim Rückwärtsfahren
Nach ersten Erkenntnissen übersah der Lenker eines Lieferwagens den Radfahrer, als er rückwärts aus einer Hauseinfahrt fuhr. Der Radler dürfte sich im toten Winkel befunden haben. Zur lückenlosen Aufklärung des Vorfalls wurden noch am Unfallort die Spurensicherung sowie ein gerichtlich beeideter Sachverständiger hinzugezogen.
Serie von schweren Unfällen
Der Vorfall reiht sich in eine Serie schwerer Fahrradunfälle in Lustenau ein: Erst im Juni 2026 verstarb eine 64-jährige Radfahrerin, nachdem sie an einer Kreuzung von einem Lastwagen erfasst und überrollt worden war. Nur wenige Wochen zuvor hatte ein Radfahrer auf der Reichsstraße bei einer Kollision mit einem Lkw sein Leben verloren.
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