Die kleinen, goldenen Skulpturen springen Besuchern des Mirabellgartens gleich ins Auge. Eifrig werden mit den 320 Mini-Mozarts, die dort offiziell seit Mittwoch zu sehen sind, Fotos gemacht. Und ja, der eine oder andere Besucher kann sich auch nicht verkneifen, die Mozart-Minis anzustupsen – und sogar noch mehr!
„Über Nacht sind schon zwei verschwunden“, erzählt Künstler Ottmar Hörl. Erzürnt ist er darüber nicht. Im Gegenteil: „Ich gehe davon aus, dass noch weitere verschwinden werden.“ Wenn auch die Tore des Gartens über Nacht zugesperrt werden, sei das keine Garantie.
Die Mehrheit der 50 Zentimeter hohen Kunststoff-Skulpturen steht auf zwei Rasenflächen im Mirabellgarten. Weitere sind im Mozart-Wohnhaus und im Garten des Mozarteums zu sehen.
Die Stiftung Mozarteum will Mozart damit auch außerhalb der Museen erlebbar machen.
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