Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei eine mutmaßliche Räuberbande ausgeforscht. Die sieben Männer stehen im Verdacht, für zahlreiche bewaffnete Raubüberfälle in Wien verantwortlich zu sein. Zwei Verdächtige gestanden die Taten.
Nach einer Serie von Raubüberfällen in den Bezirken Hietzing, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus hat die Polizei sieben mutmaßliche Täter ausgeforscht. Die Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren sitzen mittlerweile in Haft.
Gruppe aus drei bis fünf maskierten Männern
Die Überfälle ereigneten sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai. Damals berichteten die Opfer, von Gruppen aus drei bis fünf maskierten Männern attackiert worden zu sein. Die Täter trugen laut Polizei teilweise Sturmhauben und waren mit Pistolen bewaffnet. Sie bedrohten ihre Opfer und zwangen sie, Bargeld sowie Wertgegenstände herauszugeben. In zwei Fällen soll sogar geschossen worden sein. Anschließend flüchteten die Männer jeweils mit einem Auto.
Auto führte Ermittler auf die Spur
Die Ermittler führten in den vergangenen Wochen zahlreiche Zeugen- und Opfereinvernahmen durch und werteten umfangreiches Videomaterial aus. Dabei konnten sie jenes Fahrzeug identifizieren, das bei den Überfällen verwendet worden sein soll.
Im Zuge einer Verkehrskontrolle wurde das Auto schließlich angehalten. Den Beamten war bereits bekannt, dass es sich um das gesuchte Fahrzeug handeln dürfte. Durch die Befragung der Insassen gelang es den Ermittlern, weitere Verdächtige auszuforschen.
Zwei Männer stellten sich selbst
Zwei Tatverdächtige erschienen dann Anfang Juni schließlich freiwillig bei der Polizei und legten Geständnisse ab. Insgesamt ordnete die Staatsanwaltschaft Wien sieben Festnahmen sowie mehrere Hausdurchsuchungen an.
Während sechs Verdächtige bereits zuvor festgenommen worden waren, ging den Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) erst am Mittwoch auch der letzte flüchtige Tatverdächtige ins Netz.
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