Nach Hinterhäuser-Aus

Milliardärinnen üben Druck auf Festspiele aus

Salzburg
11.04.2026 13:16
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Hinter den Kulissen brodelt es nach der Bestellung von Karin Bergmann zur Interims-Intendantin weiter: Mehrere mächtige Unternehmer, darunter die deutsche Drogerie-Milliardärin Anita Müller, ergreifen jetzt laut Bild Zeitung für den gekündigten Markus Hinterhäuser Partei. Sie will auch bei Förderungen den Hahn zudrehen. 

Wie die Bild berichtet, kämpfen jetzt mehrere einflussreiche Unternehmer für Markus Hinterhäuser. In einem Solidaritätsbrief für den Ex-Intendanten, der mit schweren Vorwürfen konfrontiert war und gegen eine Wohlverhaltensklausel verstoßen habe, ergreifen sie für ihn Partei. 

Hinterhäuser Unterstützer sind neben dem Milliardärs-Ehepaar Müller auch Aldi-Milliardärin Babette Albrecht, die Münchner Kaffee-Königin Marianne Wille, die ehemalige bayrische Staatsministerin für Justiz Beate Merk oder die Passauer Unternehmerin Claudia Gugger-Bessinger.

Milliardärin Anita Müller im vergangenen Festspielsommer
Milliardärin Anita Müller im vergangenen Festspielsommer(Bild: Markus Tschepp)

Anita Müller, Gattin des Drogerieketten-Gründers Erwin Müller, schreibt: „Der Umgang mit Markus Hinterhäuser, die Art und Weise, die Gründe der Absetzung aus seinem Amt sowie die unsäglichen, einhergehenden Demütigungen seiner Person sind für uns, die nachfolgend aufgeführten Unterstützer dieses Schreibens, absolut inakzeptabel und lassen jede Form des Anstandes und Benehmens schmerzlich vermissen. So geht man mit Menschen nicht um, egal, welche Gründe auch immer zur Trennung geführt haben.“

Babette Albrecht bei einem Festspielempfang
Babette Albrecht bei einem Festspielempfang(Bild: Markus Tschepp)

Drogerieketten-Milliardärin kündigt Förderengagement auf
Hinterhäuser habe die Salzburger Festspiele zu einem kulturellen Aushängeschild gemacht, heißt es. Müller kündigt auch an, dass sie sich als Förderin des Festivals an der Salzach zurückziehen werde. 

„Ich, Anita Müller, habe mich daher entschlossen, mein Förderengagement bei den Salzburger Festspielen ab 2027 zu kündigen.“ Inwieweit Anita Müller und ihre Mitstreiter mit ihrem Solidaritätsbrief eine Hilfe für Hinterhäuser sind, ist offen.

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