Das Land Steiermark schiebt dem Gendern einen Riegel vor. Ein neuer Kommunikationserlass soll „sprachliche Normalität“ herstellen, wie FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek meint.
Jetzt gilt’s: Heute wird der neue, 20-seitige Kommunikationserlass des Landes Steiermark von Landesamtsdirektorin Brigitte Scherz-Schar unterschrieben. Dieser regelt ab sofort die gesamte Kommunikation des Landes – nach innen und außen.
Unter dem Punkt „Gleichstellungsorientierung“ trägt Blau-Schwarz darin die komplette Gender-Thematik zu Grabe. So heißt es etwa, dass auf „gleichstellungsorientierte Formulierungen“ zu achten ist. „Daher sind geschlechtsneutrale oder geschlechtsspezifische Formulierungen in Form der Nennung der weiblichen und männlichen Bezeichnung in Kombination zu verwenden.“
Binnen-I sowie Geschlechter-Sternchen sind nun dezidiert unerwünscht – zur Wahrung der Verständlichkeit. „Mit dem neuen Kommunikationserlass des Landes sorgen wir für bessere Lesbarkeit und eine Rückkehr zur sprachlichen Normalität“, ist der freiheitliche Landeshauptmann Mario Kunasek überzeugt.
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