Die größtenteils vom Land Vorarlberg getragene Sozialeinrichtung „Stiftung Jupident“ muss aufgrund des allgemeinen Spardiktats seine Angebote stutzen. Die österreichweit einzigartige Berufsvorschule für Jugendliche mit Förderbedarf bleibt allerdings erhalten.
Die Stiftung Jupident hat weitreichende Kürzungen ihres Leistungsangebots angekündigt. Diese treten mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 in Kraft und betreffen mehrere Einrichtungen. Immerhin: Die Zukunft der Berufsvorschule ist gesichert. Unter der Leitung von Direktor Thomas Heel und in Kooperation mit dem Land Vorarlberg wird sie neu ausgerichtet. Diese Einrichtung ist die einzige berufsbildende mittlere Schule in ganz Österreich, die sich gezielt an Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf wendet.
Betreuungsangebote werden gestrichen
Dem Sparstift zum Opfer fallen allerdings die bisherigen Begleitangebote der Berufsvorschule: Sowohl die Jugendtagesgruppe sowie die „Jugendwohngruppe Internat“ werden nicht mehr weitergeführt. Ebenfalls eingestellt wird die Kleinkindbetreuung JuKi, auch in diesem Fall waren die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausschlaggebend.
„Entscheidungen sind uns schwergefallen“
Michael Tinkhauser, der langjährige Geschäftsleiter des Jupident, spricht von schmerzhaften, aber letztlich alternativlosen Kürzungen: „Diese Entscheidungen sind uns sehr schwergefallen. Unser oberstes Ziel ist es, auch künftig ein verlässlicher Partner für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förder- und Unterstützungsbedarf zu sein. Dabei gilt die größte Wertschätzung und Anerkennung allen Mitarbeitenden, die unsere Angebote mit großem Engagement, Herz und Fachkompetenz prägen und die notwendigen Veränderungen mittragen.“
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