Lebensmittelsicherheit, Regionalität: 15 finanzstarke Projekte in Niederösterreich sollen kräftigen Schub für Landwirte und Produzenten bringen.
In Niederösterreich wird investiert! „Das Investitionspaket umfasst 66, 7 Millionen Euro. All diese Projekte stärken die regionale Wertschöpfung, schaffen Arbeitsplätze und sichern den Absatz für unsere Bäuerinnen und Bauern“, erklärt Landesrat Stephan Pernkopf.
Milchverarbeitung als Schwerpunkt
Ein Schwerpunkt liegt auf der Milchverarbeitung. So erweitert die Berglandmilch in Aschbach ihre Veredelung von Topfen und Frischkäse deutlich. „Neue Produktionslinien, moderne Abfülltechnik sowie höhere Qualitäts- und Hygienestandards werden die steigende Nachfrage gezielt bedienen“, versichert Molkereiboss Sepp Braunshofer.
Ausbau auch in Baden
Auch die NÖM investiert, und zwar am Standort Baden – und zwar in ein neues Hochregallager, moderne Kühltechnik und ein Versandgebäude. Dadurch sollen Lagerkapazitäten wachsen und Tausende Lkw-Fahrten eingespart werden. Klimaschutz pur!
Ferner fließt Geld in die Verarbeitung von Traubenkernöl und Tofu, in Getreidelager samt Biozertifizierung, moderne Kühl- und Trocknungsanlagen, Verpackungslinien sowie in bessere Tiefkühltechnik und mehr Tierwohl.
Gut für die Region
Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker betont, dass solche Investitionen weit über einzelne Betriebe hinausreichen: Sie sichern Aufträge für zahlreiche Firmen und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.
Pernkopf, der für diese Offensive Förderungen der Landesregierung ermöglicht hat, unterstreicht die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie: „Wenn verarbeitenden Betriebe ausbauen, setzen sie auf die hohe Qualität wertvoller bäuerlicher Produkte – davon profitieren beide Seiten und die Umwelt.“
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