Martin Trimmel aus Großhöflein versucht so viele Feuerwehrschläuche wie möglich in einer Stunde auf einem Wackelboard zu rollen. Dabei trägt er eine komplette Schutzausrüstung, die rund 20 Kilogramm schwer ist.
Für den Weltrekordversuch im Rahmen der Feuerwehr-WM in Eisenstadt am 25. Juli trainiert Trimmel schon seit mehr als acht Monaten. Ein wichtiger Teil war das Üben bei hohen Temperaturen, um sich an die Hitze in der Schutzbekleidung zu gewöhnen. Hinzu kam Gleichgewichtstraining am Wackelboard.
Die Idee für den Rekordversuch kam ihm im Vorjahr: „Eine Verletzung hat mich gezwungen, mein Training umzustellen“, schildert der Großhöfleiner. Er habe sich verstärkt auf Kraft-, Rumpf- und Stabilisationsübungen konzentriert. „Und in dieser Zeit entstand die Idee, Schläuche auf einem Wackelboard zu rollen“, so Trimmel. Was zunächst als Übung im Training begann, entwickelte sich schnell zu einer spannenden Herausforderung für Gleichgewicht und Koordination.
Neben dem intensiven Training war vor allem die Organisation eine große Herausforderung. Von Genehmigungen über Austragungsort bis hin zur Zusammenstellung des Teams musste vieles geplant werden. „Jetzt freue ich mich darauf, all die harte Arbeit in die Tat umzusetzen und hoffentlich Geschichte zu schreiben“, schildert Trimmel.
Noch nie zuvor hat sich jemand so einer Herausforderung gestellt. Trimmel möchte an seine eigenen Grenzen gehen und gleichzeitig eine starke Botschaft vermitteln: „Dass oft viel mehr möglich ist, als wir uns selbst zutrauen.“ Hilfe bekommt er bei seinem Weltrekordversuch von einem Betreuerteam mit sechs Leuten.
Zugleich steht auch der gute Zweck im Vordergrund: Beim Rekordversuch werden Spenden für die Mobile Kinderkrankenpflege Burgenland gesammelt.
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