Ob damit die Diskussion um die Biber-Population endet? Eine neue Nager-Verordnung bietet in Niederösterreich rasches Handeln bei Gefahr in Verzug.
„Der Biber bleibt eine geschützte Art und fixer Bestandteil unserer Natur. Gleichzeitig müssen wir dort rasch handeln können, wo Schäden entstehen oder die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur gefährdet wird. Genau diesen Weg geht die neue Verordnung“, betont Naturschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz.
Der Erfolg bisheriger Schutzmaßnahmen ist unbestritten. Gerade deshalb braucht es Lösungen, wenn es zu Konflikten zwischen Mensch und Tier kommt.
Landesrätin Susanne Rosenkran
Nach aktuellen Schätzungen leben mittlerweile mehr als 9000 Biber in unserem Bundesland. Die FPÖ-Mandatarin betont, dass keine Abkehr vom Artenschutz erfolgt: „Wer den Biber langfristig erhalten will, muss dafür sorgen, dass Konflikte lösbar bleiben. Akzeptanz in der Bevölkerung ist wesentliche Voraussetzung.“
Wie berichtet, hatte sich Agrar-Kammerpräsident Johannes Schmuckenschlager Sorgen um Schäden in Feld und Flur zum Nachteil der heimischen Bauern gemacht.
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