Entspannen im Schatten, statt Parken im Zentrum: Das Experiment der Stadt Salzburg wurde am Samstag mit DJ, Hängematten und mehreren Sitzbänken gestartet. Am Beginn waren nur wenige Besucher mit dabei. Bis 19. Juli folgen noch zahlreiche Programmpunkte.
In eine Oase zum Verweilen, Begegnen und Erleben hat die Stadt Salzburg den viel diskutierten Rotkreuz-Parkplatz verwandelt. Vom 4. bis 19. Juli soll er den Menschen gehören. Satte 150.000 Euro werden dafür in die Hand genommen. Doch zum Auftakt waren noch kaum Menschen dort.
Während die Salzachgalerien – ein Kunst und Handwerksmarkt daneben – voll sind, spielt der Parkplatz-DJ beim „Krone“-Lokalaugenschein am Nachmittag gerade einmal für eine Handvoll Menschen.
Gut angekommen sind vom Start weg vor allem die beiden Hängematten. „Davon braucht es aber mehr“, ist Emmi Teich überzeugt. Die Studentin aus Deutschland wohnt in Salzburg und ist zufällig am umgestalteten Parkplatz gelandet: „Ich habe davon nichts gewusst, aber finde die Idee toll.“
Ebenfalls ungeplant hat es Touristin Caroline Escobar aus Kolumbien hierher verschlagen. Sie ist mit Tochter Leah unterwegs: „Wir waren am Markt und haben die Musik gehört. Jetzt entspannen wir im Schatten.“
Nicht für nötig hält hingegen eine Niederösterreicherin das Experiment mit der Oase: „Mir ist die Nähe zum Wasser lieber und das Salzachufer bietet mir alles, das ich will“, erzählt sie.
Bis zum 18. Juli, an dem es hier ein Fest zur Festspieleröffnung gibt, folgen noch zahlreiche Programmpunkte. Geparkt wird wieder ab dem 25. Juli.
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