Valentina Höll ist weiterhin nicht aufzuhalten. Nach einem Rennen ohne Podest holte sich die Pinzgauer Mountainbikerin in La Thuile ihren vierten Saisonsieg im fünften Rennen.
Ein Rennen ließ Valentina Höll die Konkurrenz jubeln. In Lenzerheide (Sz) war die Mountainbikerin leicht angeschlagen, landete nur auf Rang zehn. Doch in La Thuile (It) schlug die Downhill-Queen wieder eiskalt zu. Die Mountainbikerin gewann den Weltcup vor Lisa Baumann (Sz) und Sacha Earnest (Nzl). „Als letzte am Start oben stehen, habe ich eigentlich gern. Aber dieses Mal hat es mich gestresst. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass ich gewinne. Dementsprechend eng war auch der Sieg“, freute sich Höll, die es ihrer Teamkollegin Baumann auch gönnen würde, zu gewinnen. „Ich habe einfach Glück gehabt, dass ich wieder irgendwie vor ihre reinrutsche. Aber es dauert nicht mehr lange, bis die Lisa mich herbrennt“, lachte die Salzburgerin.
Stürze im Kopf
Die Strecke in La Thuile gilt als Hochgeschwindigkeitsstrecke, was die 24-Jährige auch dazu zwang, mehr zu riskieren, als es ihr lieb wäre. „Ich habe so oft daran gedacht, dass ich mir weh tue. Ich habe die ganze Zeit Stürze im Kopf gehabt. Es war schwierig, das nach hinten zu schieben. Unten habe ich nur geschaut, dass ich überlebe.“
Im Ziel durfte sie sich über ihren vierten Saisonsieg im fünften Rennen freuen. Folglich führt sie auch den Gesamtweltcup weiterhin souverän mit 363 Punkten Vorsprung auf Baumann an. Kommende Woche geht es bereits in Pal Arinsal (And) weiter. Ihre Erwartungen dort? „Das kann sich jeder denken“, schmunzelt Höll, die danach eine fast einmonatige Sommerpause hat.
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