80 Meter durch eine steile, felsdurchsetzte Rinne – sich mehrfach überschlagend: Ein 80-Jähriger wurde in einer „Crash-Bergung“ gerettet. Sein Zustand galt als kritisch.
Eine mehrtägige Hüttentour in der Kreuzeckgruppe wollten zwei Deutsche unternehmen. Als sie Donnerstag vom Hochkreuz (2709 Meter) abstiegen, dürfte der 80-Jährige gestolpert sein.
Sich mehrfach überschlagend, stürzte er rund 80 Meter eine steile, felsdurchsetzte Rinne hinab. Sein Begleiter stieg sofort zum Schwerverletzten ab, alarmierte die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe.
Weil der schwer verletzte Bergsteiger zudem in einem instabilen Zustand war, rettete ihn das C7-Team in einer „Crash-Bergung“; sie brachten den in Lebensgefahr schwebenden Mann also rasch aus der Gefahrenzone zu einem Zwischenlandeplatz, wo er notärztlich versorgt wurde. Als er ins Spital Lienz kam, war sein Zustand noch kritisch.
Der 81-Jährige blieb unverletzt, war aber durch den raschen Abstieg zu seinem Bergkameraden, durch die Ersthilfe und durch die psychische Belastung belastet. Er stieg in Begleitung eines Alpinpolizisten ab.
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