„Teurer, als geplant“
Vater fordert nach Kindergeburtstag 1,83 Euro
Nach der Geburtstagsfeier seines Sohnes hatte ein Niederländer eine kuriose Forderung an die Eltern der eingeladenen Kinder geschickt. Er forderte 1,83 Euro pro Kind zurück – weil seine Ausgaben höher als geplant gewesen seien. Die Bitte sorgte im Netz für hitzige Diskussionen ...
Strenge Rechnung, gute Freunde – dieser Spruch trifft bei dem niederländischen Vater, der seine Gäste nachträglich zur Kassa bitten wollte, wohl eher nicht zu. Denn er wollte einen kleinen Betrag erstattet haben – was für die betroffenen Eltern eher nicht so gut ankam.
Vater hatte „etwas mehr ausgegeben als geplant“
„Liebe Eltern, für die heutige kleine Aufmerksamkeit habe ich etwas mehr ausgegeben als geplant. Das sind 1,83 Euro pro Kind“, schrieb er in die WhatsApp-Gruppe, in der sich die Eltern der Klasse seines Sohnes austauschen. Einige seiner Klassenkameraden waren auch zu der Geburtstagsparty eingeladen gewesen, die er für das Kind ausrichtete.
Eine Mutter war irritiert von dieser Forderung und postete den Vorfall in einem Eltern-Blog „Mama Plaats“. Darin erklärte sie, dass ihre Tochter zuvor ihren fünften Geburtstag gefeiert hatte. „Wie so viele Eltern wollte ich ihr eine kleine Freude machen. Keine riesige Überraschung oder ein aufwendiges Pinterest-Projekt, für das ich drei Nächte durcharbeiten musste, sondern einfach eine kleine Tüte mit einer Seifenblasenpistole, einem Stickerbogen und einer kleinen Schachtel Rosinen“, schildert Nova Mulder, wie sie die Feier für ihre Tochter ausrichtete.
Sogar Kostenübersicht wurde erstellt
„Eine Woche später hatte ein anderer kleiner Junge Geburtstag. Auch sein Vater hatte eine schöne Feier organisiert, und alle schienen zufrieden“, so Mulder weiter. Doch dann wurden die Eltern der eingeladenen Kinder dazu aufgefordert, sich mit 1,83 Euro an den Geschenktüten, die jedes Kind bekommen hatte, zu beteiligen. Als sich eine Mutter in der Gruppe über diese Bitte wunderte, wurde von dem Vater sogar eine kleine Kostenübersicht in den Chat gestellt.
Nach einer Diskussion in der Chatgruppe lenkte der Vater schließlich ein. „Mir ist aufgefallen, dass nicht jeder meinen Vorschlag gutheißt. Macht nichts.“ Bleibt zu hoffen, dass der Vorfall keine Auswirkungen auf die Gästeanzahl beim nächsten Geburtstag seines Sohnes haben wird ...









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